Elektroauto Zuhause laden

Lösungen für das Heimladen von Elektrofahrzeugen

Um ein Elektrofahrzeug Zuhause laden zu können, muss es an das Stromnetz des Hauses angeschlossen werden. Aktuell sind jedoch viele Käufer verunsichert, welche Steckerart und welches Kabel für Sie das Richtige sind. Grund dafür sind die vielfältigen Steckerarten sowohl auf der Strom- bzw. Hausseite als auch auf der Seite des Fahrzeugs. Ebenfalls gibt es unterschiedliche Kabelarten zur Verbindung dieser. Diese Unterschiede werden im folgenden vorgestellt und erläutert damit Sie sich einen ersten Überblick verschaffen können. Bitte beachten Sie, dass Elektro-installationen immer von einem Fachmann vorgenommen werden sollten.

Das sind die unterschiedlichen Stecker auf der Strom- bzw. Hausseite:

Haushaltssteckdose bzw. Schuko-Steckdose

Übliche Steckdosen, die in jedem Haushalt zu finden ist und sich auch für das Laden von Elektrofahrzeugen anbieten:

  • Ladeleistung bis 2,3 kW sollte dabei meistens möglich sein (230 V, 10 A)

  • Überprüft und abgesichert sind bis zu 3,7 kW möglich (230 V, 16 A)

Campingsteckdose (Kennfarbe Blau)

Steckdosen, die vor allem oft im Camping- oder Bootsbereich zu finden sind und auch für Anlagen mit höherer Stromaufnahme eingesetzt werden:

  • Der Anschluss erfolgt an eine Phase (Das Stromnetz hat drei Phasen)

  • Ladeleistung bis zu 3,7 kW sollte meistens möglich sein (230 V, 16 A)

Industriesteckdose (Kennfarbe Rot)

Diese aus der Industrie stammenden Steckdosen sind für deutlich höhere Ströme ausgelegt. Fachmännisch installiert können diese für Ihr Elektroauto ebenfalls in der Garage angebracht werden:

  • Anschluss erfolgt an alle drei Phasen des Stromnetzanschlusses

  • Variante CEE16: Ladeleistung von bis zu 11 kW möglich (400 V, 16 A)

  • Variante CEE32: Ladeleistung von bis zu 22 kW möglich (400 V, 32 A)

Das sind die unterschiedlichen Stecker der Elektroautos selbst:

Typ 1 Stecker

Meist bei Elektroautos aus Asien zu finden und in Europa kaum verbreitet:

  • Einphasige Ausführung und deswegen eine Ladeleistung bis zu 7,4 kW (230 V, 32 A) möglich

Typ 2 Stecker bzw. Mennekes-Stecker 

Dieser Stecker ist in Europa sehr verbreitet und wurde im Januar 2013 sogar durch die EU Kommission als der Standard zum Laden von Elektrofahrzeugen an Ladesäulen festgelegt. 

  • Dreiphasige Ausführung, sodass auch höhere Energieströme möglich sind

  • Privat sind Ladeleistungen bis zu 22 kW verbreitet (400 V, 32 A)

  • Im öffentlichen Raum kann auch mit bis zu bis zu 43 kW geladen werden (400 V, 63 A)

Combo Stecker bzw. CCS (Combined Charging System)

Dieser Stecker ist eine Erweiterung des Typ 2 Steckers um weitere Kontakte. Auf diese Weise kann eine deutlich höhere Leistung für den Ladeprozess erreicht werden:

  • AC (Wechselstrom) und DC (Gleichstrom) laden ist möglich

  • Theoretische Ladeleistung liegt über 150 kW

CHAdeMO (CHArge de MOve)

Diese Schnittstelle wurde durch ein Industriekonsortium in Japan entwickelt:

  • Geladen wird mit Gleichstrom

  • Theoretische Ladeleistung liegt bei bis zu 100 kW, praktisch sind meistens 50 kW verfügbar

Kabel um Stromnetz und Elektroauto zu verbinden:

Mode 2

Dieses Kabel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, meistens wird es dem Elektroauto von dem Hersteller beigelegt. Eine integrierte Box, die in das Kabel eingebaut ist dient der Kommunikation mit dem Elektroauto und der Sicherung des Ladestroms:

  • Option 1: Hausseitig ein Stecker für die Haushaltssteckdose und Autoseitig ein Typ 2 Stecker

    • Ladestrom durch Steckdose auf max. ​3,7 kW begrenzt (230 V, 16 A)

 

  • Option 2: Hausseitig ein Stecker für eine CEE Steckdose und Autoseitig ein Typ 2 Stecker

    • Ladestrom durch CEE Steckdose auf max. ​22 kW begrenzt (400 V, 32 A)

Mode 3

Dieses Kabel wird vor allem für die Verbindung mit Ladestationen im öffentlichen Raum genutzt. Die Ladestationen ist mit Standardmäßig mit einer Typ 2 Steckdose ausgestattet.

  • Die Ladeleistungen gehen je nach Station bis zu 43 kW

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